


Tag 2 in Sambia – Ankommen, Organisieren und erste Eindrücke
Unser zweiter Tag in Sambia begann heute etwas ruhiger – genau die richtige Gelegenheit, um uns in den Behandlungsräumen einzurichten und uns mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen.
Grundsätzlich ist hier tatsächlich alles vorhanden, was wir für unsere Arbeit benötigen. Die kleine Herausforderung liegt eher darin, dass jede Gruppe ihre eigenen Materialien und Utensilien mitbringt. So entsteht mit der Zeit ein buntes Sammelsurium, das erst einmal sortiert und sinnvoll organisiert werden muss. Aber wir kommen gut voran – und am Ende sieht alles ordentlich, sauber und absolut einsatzbereit aus.
Im Anschluss ging es für uns in die Stadt. Unsere Mission: destilliertes Wasser für den Sterilisator besorgen und außerdem traditionelle Röcke für Milli und mich, die wir während der Arbeit tragen möchten. Besonders spannend war dabei, dass uns die lokalen Frauen ganz selbstverständlich gezeigt haben, wie diese Röcke richtig gebunden werden. Auch unsere Köchin hat uns später noch einmal geholfen und uns alles in Ruhe erklärt. Ob sich darin gut arbeiten lässt, wird sich zeigen – wir sind auf jeden Fall gespannt!
Der Einkauf an sich war allerdings eine kleine Herausforderung. Es herrschte unglaublich viel Trubel, und die Dinge, die wir gesucht haben, waren oft nur schwer zu finden. Statt alles an einem Ort zu bekommen, mussten wir viele verschiedene Läden aufsuchen – und selbst dann war manches am Ende doch nicht verfügbar. Eine Erfahrung, die uns sicherlich noch öfter begegnen wird.
Am Nachmittag haben wir uns bewusst Zeit genommen, um etwas zur Ruhe zu kommen. Die kommenden Tage werden intensiv und fordernd, daher war es wichtig, noch einmal durchzuatmen – sozusagen die Ruhe vor dem Sturm.
Was uns besonders beeindruckt: die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen hier. Man kommt schnell ins Gespräch, fühlt sich willkommen und kann sich frei und sicher bewegen. Diese Begegnungen machen das Ankommen für uns umso schöner.
Wir freuen uns sehr auf morgen und darauf, endlich richtig starten zu können.
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Euer Team der Zahninsel


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