Zahnunfall Kind:

Was tun bei einem Notfall? ▷ Notfall Termin in Bern

Suchen Sie bei einem Zahnunfall in jedem Fall umgehend unsere Praxis oder – bei schwerwiegenden Gesichtsverletzungen oder schweren Zahnverletzungen – eine Zahnklinik oder ein Spital auf. Besonders bei Kindern sind vor allem die Schneidezähne im Gebiss häufig von Zahnunfällen betroffen. Das Ausmass und die Art der Zahnverletzung sowie die genaue Stelle und Position des betroffenen Zahns sind für die Behandlung entscheidend. Bei Milchzähnen und Milchzahnverletzungen ist besondere Vorsicht geboten und ein zeitnaher Zahnarztbesuch sollte erfolgen, um Schäden an den bleibenden Zähnen zu vermeiden. Die Zahnwurzel ausgeschlagener Zähne sollte nicht berührt werden, um sie bei der Aufbewahrung bestmöglich zu schützen.

 

Bei einem Zahnunfall erhalten Sie bei uns nach Möglichkeit noch am selben Tag einen Termin in unserer Zahnarztpraxis beim Bahnhof Bern.

 

Unsere Telefonnummer: 031 381 26 56

 

Vernachlässigen Sie auch vermeintlich harmlose Verletzungen bei einem Zahnunfall nicht. Kommen Sie auch in diesen Fällen in eine Zahnarztpraxis. Der Unfall beim Kind sollte bei der Krankenversicherung gemeldet werden. Nur so werden eventuelle Spätfolgen von der Versicherung gezahlt. Bitte bringen Sie das Versicherungskärtchen mit.

Richtiges Verhalten beim Zahnunfall

  • Am Unfallort aufgefundene Zahnbruchstücke oder ausgeschlagene Zähne sollten auf jeden Fall feucht (H-Milch) oder in einer Zahnrettungsbox (sofern vorhanden) aufbewahrt und mitgebracht werden. Die richtige Lagerung ist entscheidend, um Zahnschäden und Folgeschäden zu vermeiden.
  • Ist der Unfall in der Schule, im Kindergarten oder in einer Sportstätte passiert, so fragen Sie, ob eine solche Zahnrettungsbox vorhanden ist. Bei starker Blutung sollte eine sterile Gaze oder ein sauberes Stofftaschentuch verwendet werden, um die Blutung zu stillen.
  • Ist ein Arzt oder Notarzt vor Ort, so weisen Sie ihn ggf. darauf hin, dass Zahnfragmente oder herausgeschlagene Zähne vorhanden sind.
  • Prüfen Sie bitte, ob Ihr Kind gegen Wundstarrkrampf („Tetanus“) geimpft ist. Bei äusseren Schürfwunden, Schleimhautverletzungen und bei der Wiedereinpflanzung herausgeschlagener Zähne muss zwingend ein Impfschutz gegen Wundstarrkrampf bestehen oder innerhalb von 24 Stunden aufgefrischt werden.
  • Die richtige Ausrüstung, wie z.B. ein Zahnschutz beim Sport, kann helfen, Zahnverletzungen und Schäden durch Unfälle zu verhindern. Das richtige Verhalten und die Vermeidung von Gefahrensituationen sind entscheidend, um das Risiko von Zahnunfällen und deren Ausmass zu minimieren.
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Tipps für das Verhalten bei einem Zahnunfall
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Bei Zahnunfällen bei denen unsere Zahnarztpraxis geschlossen ist, bitten wir Sie den Notfalldienst von Bern zu kontaktieren:
Zahnärztlicher Notfalldienst der Stadt Bern
Telefon 0900 57 67 47 (kostenpflichtige Nummer)

Zahnunfall Kind

Der Bundesverband der Kinderzahnärzte und andere Fachgesellschaften bieten weiterführende Informationen und Flyer zu Zahnunfällen an. Auf deren Webseiten finden Sie auch Vergleichsmöglichkeiten zu Behandlungsoptionen und weitere Informationen. Vor allem bei Kindern ist Prävention und schnelles Handeln bei Zahnunfällen wichtig. Zahnschäden und Zahnverletzungen durch Unfällen sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Ein Zahntrauma erfordert je nach Situation und Ausmass unterschiedliche Sofortmassnahmen.

Einführung: Warum Zahnunfälle bei Kindern besonders sind

Zahnunfälle bei Kindern sind keine Seltenheit – laut Statistik erleidet etwa jedes dritte bis vierte Kind bis zum 16. Lebensjahr mindestens einen Zahnunfall. Besonders häufig passieren solche Unfälle beim Spielen zu Hause, auf dem Spielplatz oder beim Sport. Ein Sturz vom Klettergerüst, ein Schlag beim Fussball oder ein Zusammenstoss beim Fangen spielen – all das sind typische Beispiele.

Da Kinder oft ungestüm und neugierig sind, ist das Risiko für einen Zahnunfall in diesem Alter besonders hoch. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern und Kinder wissen, welches Verhalten im Notfall angebracht ist, um die Zähne des Kindes bestmöglich zu schützen und Folgeschäden zu vermeiden.

Ursachen und Risikofaktoren für Zahnunfälle bei Kindern

Die Ursachen für einen Zahnunfall bei Kindern sind vielfältig. Kinder sind von Natur aus aktiv und probieren gerne Neues aus – sei es beim wilden Toben, beim Sport oder beim Spielen mit Freunden. Gerade Milchzähne sind durch ihre zurückgehenden Wurzeln besonders anfällig für Zahnunfälle.

  • Stürze vom Fahrrad oder Klettergerüst
  • Zusammenprall beim Mannschaftssport
  • Unachtsame Momente auf dem Spielplatz
  • Risiken im häuslichen Umfeld (lose Teppiche, herumliegendes Spielzeug)

Prävention: Beim Sport eine Zahnschutzschiene tragen und Stolperfallen im Alltag vermeiden – so lassen sich viele Zahnunfälle verhindern.

Was tun im Notfall? Sofortmassnahmen für Eltern

Kommt es zu einem Zahnunfall, ist das richtige Verhalten der Eltern entscheidend. Zunächst gilt: Ruhe bewahren und das Kind beruhigen.

  1. Zahn nur an der Krone anfassen – niemals an der Wurzel.
  2. Nicht reinigen oder desinfizieren.
  3. Transportmedium: Idealerweise in eine Zahnrettungsbox aus der Apotheke legen. Alternativ kalte, fettarme H-Milch oder isotonische Kochsalzlösung verwenden.
  4. Zahnfragmente sichern und mit in die Praxis bringen.
  5. Sofort anrufen und Notfalltermin vereinbaren, damit der Zahn – wenn möglich – wieder eingesetzt werden kann.

Diese Sofortmassnahmen erhöhen die Chance, die Zähne Ihres Kindes bestmöglich zu retten.

Notfall-Termin in Bern: So erhalten Sie schnelle Hilfe

Nach einem Zahnunfall zählt jede Minute. In Bern haben Sie die Möglichkeit, in unserer Praxis nach einem Zahnunfall noch am selben Tag einen Termin zu erhalten.

Telefon: 031 381 26 56 – am besten direkt im Handy speichern, um im Notfall schnell reagieren zu können.

  • Informieren Sie Ihre Krankenversicherung über den Unfall, damit mögliche Spätfolgen und Folgekosten übernommen werden.
  • Bringen Sie zum Termin das Versicherungskärtchen sowie aufgefundene Zahnteile oder Fragmente mit.

So stellen Sie sicher, dass Ihr Kind die bestmögliche Versorgung erhält und spätere Komplikationen vermieden werden.